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Photovoltaik für Neueinsteiger: Häufig gestellte Fragen

Was ist Photovoltaik genau und wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? Und vor allem: Was kostet so eine Anlage eigentlich im Schnitt? Ein kurzer Überblick für Neueinsteiger von Ihrer Sonnenwende2020.

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik: Unter dem Begriff versteht man die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Die Technologie wurde anfangs für die Raumfahrt entwickelt, wo sie seit 1958 genutzt wird. Im Unterschied zur Solarthermie produziert Photovoltaik nicht Wärme, sondern Strom: Zur Erzeugung des Stroms werden bei der Photovoltaik Solarzellen genutzt, die in Modulen zusammengefasst sind, während die Solarthermie zur Wärmeerzeugung mit Kollektoren arbeitet. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik wird von kleineren Photovoltaikanlagen, größeren Solarkraftwerken oder Photovoltaikkraftwerken umgesetzt, in der Solarthermie übernehmen dies Solarwärmeanlagen und Solarheizwerke bzw. Solarthermieheizwerke. Beides aber, die Photovoltaik wie die Solarthermie, sind technische Verfahren, um aus Sonnenlicht Solarenergie zu gewinnen.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage (PVA) ist eine Solarstromanlage, in der mit Hilfe von Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Die Anlage besteht meistens aus mehreren Modulen, die selbst wiederum aus mehreren Solarzellen bestehen. Mit diesen, aus dem Halbleitermaterial Silizium bestehenden Solarzellen, wird der sogenannte photovoltaische Effekt ausgenutzt: Sonnenenergie wird in elektrische Energie umgewandelt. Zur Montage werden die Module auf bzw. an das Dach befestigt, die Solarkabel transportieren den erzeugten Strom weiter in das Haus oder in das Stromnetz. Über einen sogenannten Wechselrichter wird der erzeugte Gleichstrom dann in den benötigten netztauglichen Wechselstrom umgewandelt. Zur Anlage gehört meist auch ein Einspeisezähler, der die ins Netz eingespeiste Strommenge erfasst. Ein zusätzlicher Stromspeicher kann den überschüssigen Solarstrom überdies speichern und wieder freigeben, wenn die Anlage nicht mehr genug Strom für den Eigenbedarf produziert.

Wie entwickeln sich die Photovoltaik-Preise aktuell?

Die Entwicklung ist sehr günstig: Mit der Verbreitung der Photovoltaik fallen auch deren Kosten wie in den vergangenen Jahren weiter. Die Kosten der Stromerzeugung aus Photovoltaik sanken zwischen 2011 und 2017 um fast 75 % . Schätzungen zufolge soll der jährliche Zuwachs bis 2020 auf 100 GW steigen, wobei die installierte Leistung bis 2030 zwischen 3.000 und 10.000 GW liegen soll. Grundsätzlich gilt: Mit der Größe einer Photovoltaik-Anlage sinken auch deren Kosten.

Mit einer Photovoltaikanlage kann ein Eigenheim komplett mit Strom versorgt werden – hier ist bereits eine Anlage mit einer Leistung von etwa 3 bis 5 kWp ausreichend. Die Faustregel: Um auf ein Kilowatt Peak Leistung zu kommen, braucht man eine Fläche von circa 6 Quadratmetern.  Die gute Nachricht: Durch die immer weiter sinkenden Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Strom wird die Selbstversorgung mit PV-Strom immer lohnender. Nutzen Sie unsere kostenlose und unverbindliche Beratung und rufen Sie uns an unter: 09144 60808-22 oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

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Fotoquelle Titelbild: © IBC Solar - Geschrieben von: Team Sonnenwende2020

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